Welche BEC-Varianten gibt es?
Beim CEO-Fraud gibt sich ein Angreifer als Führungskraft aus. Beim Rechnungsbetrug wird eine Bankverbindung manipuliert. Nach der Übernahme eines echten Postfachs können Täter außerdem in einer laufenden Lieferantenkonversation mitschreiben und eine spätere Zahlung umlenken.
BEC nutzt Vertrauen und Geschäftsabläufe. Die Angriffsform muss weder Schadsoftware enthalten noch ausschließlich per E-Mail erfolgen.
Warum ist BEC schwer zu erkennen?
Wird ein echtes Konto missbraucht, kann die Nachricht vom gewohnten Absender und im richtigen Gesprächsverlauf eintreffen. SPF, DKIM und DMARC helfen gegen bestimmte Formen der Absenderfälschung, verhindern aber nicht den Versand aus einem kompromittierten Postfach.
Der Beitrag zu BEC und identitätsbasierten Angriffen ordnet auch die Grenzen aktueller Incident-Response-Stichproben ein.
Wie schützen sich Unternehmen?
Technisch helfen starke MFA, sichere Kontowiederherstellung, minimale Rechte und die Überwachung ungewöhnlicher Anmeldungen oder Postfachregeln. Organisatorisch sollten Zahlungen und Bankverbindungsänderungen über einen unabhängigen, bereits bekannten Kanal bestätigt werden. Keine einzelne Maßnahme verhindert jeden BEC-Versuch.
Zuletzt aktualisiert: 22. August 2026