IT-Security-Glossar

Recovery Point Objective

Auch bekannt als: RPO, Wiederherstellungspunkt-Ziel

Kurz erklärt

Das Recovery Point Objective beschreibt den maximal akzeptierten Datenverlust in Zeit. Es bestimmt, auf welchen letzten Datenstand ein Prozess nach einer Störung zurückfallen darf.

Wie wirkt das RPO auf Backups?

Ein RPO von vier Stunden bedeutet, dass im Störungsfall höchstens vier Stunden Datenänderungen verloren gehen sollen. Daraus folgen Sicherungs- oder Replikationsintervalle.

Ein kurzes RPO erhöht Aufwand und Kosten. Es muss pro Prozess aus Geschäftsauswirkung und technischer Machbarkeit abgeleitet werden.

Zuletzt aktualisiert: 26. August 2026