IT-Security-Glossar

Immutable Backup

Auch bekannt als: Unveränderliches Backup, WORM-Backup

Kurz erklärt

Ein Immutable Backup ist eine Datensicherung, die innerhalb einer festgelegten Aufbewahrungszeit nicht regulär verändert oder gelöscht werden kann. Die konkrete Schutzwirkung hängt von Konfiguration und Zugriffspfaden ab.

Warum Unveränderlichkeit?

Angreifer können erreichbare Sicherungen löschen oder verschlüsseln, wenn sie ausreichende Rechte erlangen. Eine korrekt konfigurierte Unveränderlichkeit erschwert diese Manipulation während der Aufbewahrungszeit. Sie ist keine Garantie: fehlerhafte Richtlinien, kompromittierte Steuerungsebenen oder fehlende Kopien können die Wiederherstellung weiterhin gefährden.

Wie wird sie umgesetzt?

Mögliche Ansätze sind Object Lock, gehärtete Repositories, spezialisierte Appliances oder getrennte Offline-Medien. Die Eigenschaften unterscheiden sich. Unternehmen sollten Administratorrollen, Aufbewahrung, Löschschutz, Schlüssel und Notfallzugriff konkret testen.

Wie passt das in die Backup-Strategie?

Unveränderlichkeit ergänzt mehrere Kopien und getrennte Speicherorte. Ebenso wichtig sind dokumentierte Wiederherstellungstests, weil ein nicht veränderbares, aber unvollständiges oder nicht lesbares Backup keinen belastbaren Wiederanlauf ermöglicht. Der Ransomware-Schutz-Leitfaden ordnet die Maßnahme ein.