IT-Security-Glossar

DSGVO

Auch bekannt als: DSGVO, Datenschutz-Grundverordnung, GDPR

Kurz erklärt

Die Datenschutz-Grundverordnung regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten in der EU. Pflichten hängen von Rolle, Zweck, Rechtsgrundlage und Risiko der Verarbeitung ab.

Was verlangt die DSGVO?

Die DSGVO verlangt unter anderem eine Rechtsgrundlage, Transparenz, Datenminimierung, angemessene Sicherheit und nachweisbare Verantwortlichkeit. Ob ein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten, ein Auftragsverarbeitungsvertrag oder eine Datenschutz-Folgenabschätzung nötig ist, richtet sich nach den jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen.

Wann muss eine Datenschutzverletzung gemeldet werden?

Nach Artikel 33 ist eine Meldung an die Aufsichtsbehörde grundsätzlich erforderlich, es sei denn, die Verletzung führt voraussichtlich nicht zu einem Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen. Ist eine Meldung erforderlich, soll sie möglichst binnen 72 Stunden nach Bekanntwerden erfolgen. Artikel 34 regelt zusätzlich die Information betroffener Personen bei voraussichtlich hohem Risiko.

Wie hängen Datenschutz und IT-Sicherheit zusammen?

Artikel 32 fordert risikogerechte technische und organisatorische Maßnahmen. Einzelne Maßnahmen oder eine Zertifizierung beweisen keine vollständige DSGVO-Erfüllung. Der DSGVO-Checkup hilft bei der strukturierten Bestandsaufnahme.

Zuletzt aktualisiert: 22. August 2026