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MAGRA SEC JournalFachbeitrag

SecScore: Kostenloser IT-Sicherheits-Check für KMU - Wo steht Ihr Unternehmen?

SecScore bietet 37 Fragen zur IT-Sicherheit, angelehnt an ISO/IEC 27001:2022 - kostenlos und ohne Registrierung.

Dashboard mit Security-Metriken und Analyse-Grafiken

SecScore ist ein kostenloser IT-Sicherheits-Check für kleine und mittlere Unternehmen: 37 Fragen, angelehnt an ISO/IEC 27001:2022, liefern einen Score von 0 bis 100 samt PDF-Report mit priorisierten Handlungsempfehlungen. Für das Assessment ist keine Registrierung nötig; die Antworten werden lokal im Browser verarbeitet. Hier geht es direkt zum Check.

Eine strukturierte Selbstauskunft kann sichtbar machen, welche Sicherheitsmaßnahmen bekannt, teilweise umgesetzt oder noch unklar sind. Genau dafür wurde SecScore entwickelt: als kostenloses Self-Assessment für kleine und mittlere Unternehmen. Das Ergebnis hängt von der Qualität der Antworten ab und ersetzt keine technische Prüfung. Dashboard mit Security-Metriken und Analyse-Grafiken

Blindflug bei der IT-Sicherheit

Sie kennen das vermutlich aus eigener Erfahrung: Der Alltag frisst die Zeit, operative Themen haben Priorität, und für eine systematische Bestandsaufnahme der IT-Sicherheit fehlt schlicht die Kapazität. Die Realität in deutschen KMU sieht oft so aus, dass es kein dediziertes IT-Sicherheitsteam gibt, die Budgets für externe Audits begrenzt sind, und unklar bleibt, welche Maßnahmen man zuerst angehen sollte. Dazu fehlen Vergleichswerte, an denen man sich orientieren könnte. Ist der aktuelle Zustand “gut genug” oder gibt es kritische Lücken, von denen man nichts weiß? Diese Unsicherheit führt dazu, dass viele Unternehmen entweder zu wenig investieren oder an den falschen Stellen Geld ausgeben. Manche kaufen teure Security-Lösungen, während grundlegende Basics wie ordentliche Passwort-Policies oder regelmäßige Backups fehlen. Andere wiegen sich in falscher Sicherheit, bis der erste Vorfall kommt und das böse Erwachen folgt. Ich erlebe das regelmäßig in meiner IT-Sicherheitsberatung: Unternehmen, die überrascht sind, welche Lücken existieren, und gleichzeitig erleichtert, dass vermeintliche Probleme eigentlich gar keine sind. Was fehlt, ist ein niedrigschwelliger Einstieg, der Orientierung gibt, ohne gleich ein teures Audit beauftragen zu müssen.

SecScore als Ihr IT-Sicherheits-Schnelltest

SecScore bietet eine strukturierte Standortbestimmung über 37 Fragen in vier Bereichen der Informationssicherheit. Die Fragen sind an ISO/IEC 27001:2022 angelehnt. Das kurze Self-Assessment bildet weder alle Normanforderungen noch ein vollständiges Audit oder eine Zertifizierungsvorbereitung ab. Es liefert eine Gesprächsgrundlage und priorisierte Hinweise, deren Relevanz für die konkrete Umgebung fachlich geprüft werden sollte.

So funktioniert der Security-Check im Detail

Sie beantworten 37 Fragen in vier Kategorien: Organisation und Governance, technische Maßnahmen, Mitarbeiter und Awareness sowie Notfallmanagement. Nach der letzten Frage zeigt SecScore einen Wert zwischen 0 und 100 und eine Einordnung. Der PDF-Report enthält Gesamt- und Kategoriewerte, aus den Antworten abgeleitete Hinweise sowie priorisierte Handlungsempfehlungen. Diese Hinweise sind keine bestätigten technischen Findings und sollten in der konkreten Umgebung überprüft werden. Team bespricht Security-Report am Konferenztisch

Warum SecScore speziell für KMU entwickelt wurde

Das Assessment und der PDF-Report sind kostenlos; für die Nutzung ist keine E-Mail-Adresse und kein Konto erforderlich. Der Anwendungscode verarbeitet die Antworten im Browser und hält sie während der Sitzung im sessionStorage. Er sendet die Antworten nicht an ein Backend. Beim Abruf der Website können Hosting und CDN technisch notwendige Verbindungsdaten verarbeiten; Details stehen in der Datenschutzerklärung. Wenn Sie die Sitzung schließen, stehen die Antworten für SecScore nicht mehr zur Verfügung. Speichern Sie den PDF-Report daher bei Bedarf lokal ab.

Priorisierte Empfehlungen statt endloser Mängellisten

Viele Security-Reports liefern ellenlange Listen mit Findings und Schwachstellen. Das Ergebnis ist häufig Überforderung und Handlungsunfähigkeit, weil niemand weiß, wo man anfangen soll. SecScore ordnet identifizierten Lücken konkrete Empfehlungen zu. Die Reihenfolge folgt der SecScore-Priorität, die sich aus Fragegewicht und Ihrer Antwort ergibt; der geschätzte Aufwand ist ein weiteres Sortierkriterium. Diese modellbasierte Reihenfolge ersetzt keine Risikoanalyse und sollte gegen die tatsächlichen Risiken Ihres Unternehmens geprüft werden. Das entspricht dem Ansatz, den ich auch in meinem Ransomware-Schutz-Leitfaden beschreibe: Priorisieren statt alles auf einmal wollen. Gerade für KMU ohne dediziertes Security-Team kann dieser pragmatische Ansatz eine strukturierte Diskussionsgrundlage schaffen. SecScore richtet sich an Geschäftsführer und Inhaber, die einen schnellen Überblick wollen, an IT-Verantwortliche, die eine Diskussionsgrundlage für Budget-Gespräche brauchen, an Unternehmen vor Zertifizierungen, die ihren Ist-Stand einschätzen wollen, und an Betriebe, die sich auf neue Compliance-Anforderungen wie NIS2 vorbereiten müssen. Checkliste und Stift auf Schreibtisch neben Laptop

Nach dem Assessment: Wie geht es weiter?

Der SecScore ist ein Startpunkt, kein Endpunkt. Je nach Ergebnis gibt es verschiedene sinnvolle nächste Schritte. Bei einem guten Score von 70 oder höher können Sie Ihre Stärken dokumentieren und die wenigen identifizierten Lücken gezielt schließen. Bei einem mittleren Score zwischen 40 und 70 haben Sie solide Grundlagen, aber auch deutliche Baustellen, wobei der Report zeigt, wo Sie ansetzen sollten. Unsere Cybersicherheits-Checkliste 2025 kann dabei helfen, die Maßnahmen systematisch abzuarbeiten. Bei einem Score unter 40 besteht deutlicher Handlungsbedarf, was keine Schande ist, denn viele Unternehmen starten von diesem Punkt. Wichtig ist, dass Sie jetzt wissen, wo Sie stehen und gezielt handeln können. Ein strukturierter Incident Response Plan sollte dabei eine der ersten Prioritäten sein. Auch wenn Sie bereits einen IT-Dienstleister haben, hilft SecScore dabei, die richtigen Fragen zu stellen und gemeinsam Prioritäten zu setzen.

Jetzt kostenlosen Security-Check machen

Jetzt SecScore starten: der kostenlose IT-Sicherheits-Check Wenn aus der Selbstauskunft konkrete Prüf- oder Umsetzungsfragen entstehen, kann eine IT-Sicherheitsberatung die Antworten gegen die tatsächliche Umgebung prüfen und priorisieren.

Orientierung

Häufige Fragen

Was ist SecScore?

SecScore ist ein kostenloses Self-Assessment-Tool für IT-Sicherheit in kleinen und mittleren Unternehmen. 37 Fragen in vier Kategorien liefern einen Score von 0 bis 100 sowie einen PDF-Report mit priorisierten Handlungsempfehlungen. Die Fragen sind an ISO/IEC 27001:2022 angelehnt, bilden die Norm aber nicht vollständig ab.

Was kostet SecScore?

Das Assessment und der erzeugte PDF-Report sind kostenlos.

Muss ich mich registrieren und was passiert mit meinen Daten?

Für das Assessment ist keine Registrierung nötig. Die Antworten werden im Browser verarbeitet und nur im sessionStorage der aktuellen Sitzung gehalten; der Anwendungscode sendet sie nicht an ein Backend. Beim Seitenabruf können der Hosting- und CDN-Betrieb technisch notwendige Verbindungsdaten verarbeiten.

Welche Bereiche prüft SecScore?

Vier Kernbereiche der Informationssicherheit: Organisation und Governance (Richtlinien, Verantwortlichkeiten), technische Maßnahmen (Firewall, Backup, Verschlüsselung), Mitarbeiter und Awareness (Schulungen, Zugriffsrechte) sowie Notfallmanagement.

Ersetzt SecScore ein Sicherheitsaudit?

Nein. SecScore ist eine Standortbestimmung und Gesprächsgrundlage, kein vollständiges Audit und keine Zertifizierungsvorbereitung. Für eine tiefgehende Prüfung braucht es weiterhin den persönlichen Blick eines Experten.

Für wen ist SecScore gedacht?

Für Geschäftsführer und Inhaber, die einen schnellen Überblick wollen, IT-Verantwortliche, die eine Grundlage für Budget-Gespräche brauchen, Unternehmen vor Zertifizierungen und Betriebe, die sich auf Compliance-Anforderungen wie NIS2 vorbereiten.

Zuletzt aktualisiert: 26. August 2026

Primärquellen und Vertiefung

Weiterführende Quellen

Marcel Graewer

Autor

Marcel Graewer

CISSP · CompTIA CySA+ · TÜV-zertifizierter Datenschutzbeauftragter

Über 15 Jahre IT-Erfahrung - von der Administration im Rechenzentrum bis zur IT-Leitung. Mit MAGRA SEC unterstütze ich kleine und mittlere Unternehmen bei IT-Consulting, Administration und Security.

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